ROBERT GLÄSER

 

Robert Gläser ist eine schillernde Figur der deutschen Musikszene. 

Der in Leipzig geborene Bassist, Sänger, Komponist und Produzent gründete als Zwölfjähriger seine erste Band, saß am Schlagzeug bei der Leipziger Punkband L‘Attentat, lernte Bass und Gitarre spielen und wurde dreizehnjährig als "Bassist mit Zukunft" von seinem Vater entdeckt. In CÄSARS letzter DDR- Band vor der Ausreise nach Westberlin spielte er den Bass.

Nach der Wende durchlebte Robert Gläser die Höhen und Tiefen einer Musikerkarriere. In die Neunziger gehören Künstler und Bands wie MARIANNE ENZENSBERGER, ANDRÉ HERZBERG oder KAMPANELLA IS DEAD. 1995 gründet er "DE BUFFDICKS", u. a. mit SEBASTIAN "BUZZ DEE" BAUR, späterer "KNORKATOR"-Gitarrist. Es entsteht das legendäre "DE BUFFDICKS"-Album. Heute hat es Sammlerwert. Seit 1998 ist Robert Gläser Kreativmotor der Deutschrock-Band SIX und arbeitet als Gastmusiker, Produzent, Arrangeur und Songschreiber für Künstler wie DIRK ZÖLLNER, DIRK MICHAELIS, ANGELO KELLY, MARTIN KESICI, THOMAS ANDERS, "CITY", "BELL BOOK & CANDLE" u.v.m. Er entdeckt die damals fünfzehnjährige VALENTINE und schießt sie mit "FEEL SO BAD" in die Charts. Bei einer von PAUL McCARTNEY ins Leben gerufenen Gala erhält Robert seinen persönlichen Ritterschlag: Nachdem er mit Valentines „FEEL SO BAD“ live auftritt, drückt McCartney Roberts Hand und ihm damit seine Hochachtung aus. Um die Jahrtausendwende veröffentlicht er mehrere Tonträger als Sänger mit seiner Band "SONNENBRAND & HUBSCHRAUBER", zusammen mit seinem Bruder MORITZ PETER GLÄSER. Neueste Gründung (2015) ist das Cäsar-Revival-Projekt "APFELTRAUM", ebenfalls mit Moritz. Ein Mann voller Gegensätze, der verbal den Härtegrad eines American Football Spielers mitbringt und gleichzeitig so sensibel ist, dass eine Schneeflocke dagegen unzerbrechlich wirkt. - sagt Valentine. Im März  2016 veröffentlichte er sein Soloalbum ‚Robert Gläser‘.

 

Mehr Infos unter www.robertglaeser.de 

 (Foto: Lutz Müller-Bohlen) 

BIG JOE STOLLE

 

Big Joe Stolle, das Schwergewicht der Berliner Musikszene, kann auf eine über dreißigjährige Bühnenerfahrung zurückblicken. Er fing in den Sechzigern an, wo er das erste Mal mit Swing, Blues und Boogie in Berührung kam. Später arbeitete er mit verschiedenen "Beatformationen” und begann 1973 sein Studium an der Musikhochschule in Leipzig. Hier studierte er zwei Jahre klassischen Gesang und wechselte dann in den Unterhaltungsbereich. Aus dieser Zeit stammt auch sein großes Repertoire an Spirituals, Musical- und Swingnummern. 1977, nach Ende des Studiums, sang er in verschiedenen Bands der Region. 1980 begann er bei der Zenit Blues Band als Sänger, mit der er auch verschiedene Platten aufnahm.

Nach 1990 arbeitete Big Joe in verschiedenen Bands, u.a. mit dem Erfurter Boogiepianisten Alexander Blume. Es entstand eine gemeinsame Platte. Danach startete er mit seinem eigenen Projekt in einen neuen Abschnitt. Es wurden drei neue Live-CDs und ein Sampler eingespielt. Der Swing und die Boogie Musik haben Big Joe schon früh beeinflusst. Sein heutiges Repertoire ist eine Mischung aus all diesen Genres. Er beherrscht Oldies genauso gut wie Jazzstandards oder Rhythm & Blues Songs, auch Rock ́n ́Roll, Popsongs und Soulnummern findet man in seinem Programm. Sein aktuelles Album "Stecker rein & los" wurde 2014 veröffentlicht.

(Foto: Lutz Müller-Bohlen)

MAURO PANDOLFINO

 

Mauro Pandolfino wurde in Rom geboren und verbrachte seine Jugend in der kleinen Stadt Cerveteri, in der Nähe der Hauptstadt. In jungen Jahren verbrachte er viel Zeit in verschiedenen Bands und sammelte die unterschiedlichsten Erfahrungen. Mauro spielte oft ohne Gage und beschäftigte sich intensiv mit der Welt der Musik und des Sounds. Neben seiner Tätigkeit komponierte er eigene Musik und erweiterte seine Fähigkeiten auf der Gitarre; besonders der Blues-Rock und Modern Jazz ließen ihn nicht mehr los. Mauro Pandolfino ließ sich von Bands wie Soft Machine, Miles Davis, Coltrane, etc. beeinflussen. Seit er Berlin lebt, arbeitet er mit vielen Musikern zusammen. Zu den bedeutendsten gehören: Big Joe Stolle, Waldi Weiz, Louey Moss, Carlos Dalelane, Saint Lu, Titus Conrado De Rosario, Dvora Davis, Dave Stewart, etc. Er hatte also die unterschiedlichsten Möglichkeiten, ausgiebig den Blues, den Funk und die afro-amerikanische Musik zu studieren. In den letzten Jahren fand er mehr und mehr Gefallen an experimenteller Komposition und freier Improvisation. 

 

Durch die zahlreichen gemeinsamen Gigs mit Big Joe Stolle kam er auch mit den Gläser-Brüdern in Kontakt und war schnell für das Apfeltraum-Projekt gesetzt.

(Foto: Lutz Müller-Bohlen)

CHRISTIAN "CHRISCHY" GERLACH

 

Schon früh begann Christian „Chrischy“ Gerlach mit dem 

Schlagzeugspiel. 1984 gründete er seine erste Band Inflagranti der noch einige folgen sollten. So kreuzten sich die Wege mit Gero „Stumpen“ Ivers  und Alf Ator (Knorkator), Robert Gläser, Mike Killian, Beathoven, Martin Kesici, Big Joe Stolle und vielen mehr.

Er spielte einige Jahre bei Knorkator, SIX und Martin Kesici.

Für Knorkator spielte er auch auf zwei Album-Produktionen das Schlagzeug ein.

Einen Namen hat sich Gerlach auch für viele  Fim -und Fernsehproduktionen, sowohl für die öffentlich rechtlichen Sender, als auch für Pro7 und Sat.1 gemacht.

Seit 2018 ist Christian „Chrischy“ Gerlach Drummer bei APFELTRAUM.

(Foto: Lutz Müller-Bohlen)